Sichtweisen Bericht

Der Begriff „Mediationsausbildung“ ist nicht geschützt.
Das führt zu einem unübersichtlichen Markt.
Wo „Mediation“ draufsteht, ist nicht immer professionelle Konfliktkompetenz drin.
Wer sich ausbilden lässt – oder Mitarbeitende in eine Ausbildung schickt – sollte genauer hinschauen.

📌 1. Qualität beginnt bei verbindlichen Standards
Eine fundierte Ausbildung orientiert sich an klaren fachlichen Kriterien.
Die Anerkennung durch Fachverbände wie FSM oder SKWM ist kein Marketingargument – sie ist ein Qualitätsrahmen.
Sie steht für:
✔ definierte Ausbildungsumfänge
✔ strukturierte Curricula
✔ überprüfbare Leistungsanforderungen
✔ verbindliche ethische Richtlinien
Ohne solche Standards bleibt Mediation beliebig.

🛠 2. Mediation ist Handwerk – kein Theorieseminar
Konflikte sind dynamisch, emotional und oft von Machtfragen geprägt.
Wer sie professionell begleiten will, braucht mehr als Modelle.
Eine seriöse Ausbildung beinhaltet:
✔ intensive Rollentrainings
✔ reale Fallkonstellationen
✔ differenziertes Feedback
✔ Supervision
✔ persönliche Reflexion
Gesprächsführung unter Druck lernt man nicht durch Zuhören.
Man lernt sie durch Üben.

🧭 3. Haltung ist entscheidend
Methoden kann man vermitteln.
Haltung muss man entwickeln.
Allparteilichkeit, Neutralität, Umgang mit Ambivalenz und Macht – das sind Kernkompetenzen professioneller Mediatorinnen und Mediatoren.
Ohne diese innere Klarheit wird Mediation schnell zur Moderation.

🏢 4. Wirtschaftsmediation verlangt zusätzliche Kompetenz
Konflikte in Organisationen folgen anderen Dynamiken als private Auseinandersetzungen.
Hier geht es um:
✔ Hierarchien
✔ Zielkonflikte
✔ Rollenklarheit
✔ wirtschaftliche Auswirkungen
Eine qualifizierte Wirtschaftsmediationsausbildung berücksichtigt diese Komplexität systematisch.

🎓 5. Ausbildung ist Verantwortung
Wer Mediation anbietet, übernimmt Verantwortung für Konfliktverläufe – und für Menschen in sensiblen Situationen.
Entsprechend hoch muss der Anspruch an die Ausbildung sein.

➡️ Unsere nächste Mediations- und Wirtschaftsmediationsausbildung startet am 30. April 2026.

Beide Lehrgänge sind fachlich anerkannt (FSM / SKWM).

Gerne geben wir Einblick in Aufbau, Standards und Anforderungen.
Woran machen Sie die Qualität einer Weiterbildung fest?