
Sichtweisenkalender
Supervision: Erweiterung für BSO Supervisorinnen und Supervisoren
Organisatior
-
Akademie Sichtweisen
-
Telefon
+41 (71) 440 2993 -
E-Mail
info@sichtweisen.ch
Ort
- St. Gallen - Nähe Bahnhof
Unser Kursangebot
Kurszeiten
9.10 – 12.30h, 13.45 – 16.50h (die schnellen Zugsverbindungen von und nach Zürich sind so berücksichtigt)
Supervision: Erweiterung – Neue Werkzeuge für eine lebendige Supervision
Inhalt:
Es wird in diesen 3 Tagen ein Repertoire von über 20 Supervisionsformen gezeigt und punktuell trainiert. Diese wurden schrittweise in über 20 Jahren kreiert. Intention dahinter ist, unsere wertvolle Tätigkeit mit ernsthaft-spielerischen Ansätzen und Zwischenelementen methodisch-didaktisch lebendiger zu gestalten.
Einige Beispiele: Brainwriting, Wertebildgestaltung, Technik der Ressourcen-Hypothesenarbeit, Bisoziationen, WATNA-BATNA, Kleeblatt etc.
Ausbildungsleitung: Markus Murbach
Seit dem Jahr 2000 ist Markus Murbach als Supervisor unterwegs. Zuerst in verschiedenen Mediations-Ausbildungen (Uni St. Gallen, WIFI Dornbirn (A), FH Bern, perspectiva Basel, Uni Fribourg). Parallel dazu mehr und mehr supervisorische Arbeit mit Gruppen und Teams.
Kursdaten: Termin auf Anfrage!
Kursort: St. Gallen, Nähe Bahnhof (genauer Kursort wird noch bekannt gegeben)
Kontaktformular
NeuroGraphik – Basis 29. April 2026
Organisatior
-
Akademie Sichtweisen
-
Telefon
+41 (71) 440 2993 -
E-Mail
info@sichtweisen.ch
Ort
- Seminarräume der Akademie Sichtweisen
- Webergasse 15, 9000 St. Gallen
Einführung in eine kreative Transformationsmethode
Die NeuroGraphik ist eine neue Kreativ-Methode aus Russland. Sie basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen der Neuropsychologie in Verbindung mit Managementstrategien und wurde von Prof. Dr. Pavel Piskarev entwickelt. Der Psychologe, Architekt und Künstler lehrt die Methode der NeuroGraphik seit 2014.
Durch die bildliche Darstellung wird eine persönliche Reflexion der selbst bestimmten Themen ermöglicht, die auf einzigartige Weise zu einer besonderen Förderung von Ressourcen beiträgt. Durch bestimmte Algorithmen, die zur Erstellung der neurographischen Bilder verwendet werden, entsteht ein neuer Impuls, der Energie freisetzt und innere Klarheit verschafft. Dies trägt massgeblich zur Lösung von Blockaden und Einschränkungen bei.
Es werden auf diese Weise neuronale Verbindungen geschaffen, welche zu neuen Denk- und Handlungsmustern führen.
Wer sich mit NeuroGraphik beschäftigt, erhält ein universelles Instrument, um mit verschiedensten Themen des Lebens besser umzugehen. Letztlich ist die NeuroGraphik ein wirkungsvoller Bauplan für die Gestaltung der Zukunft. Sowohl in Einzel- als auch Gruppenarbeit kann diese Methode angewendet werden. Aktuell wird sie in den Bereichen Pädagogik, Therapie, Coaching, Training, Beratung und Kunst angewendet.
Nutzen
Sie können ihre eigenen Themen positiv verändern
Sie lernen eine neuartige Kreativ-Methode kennen
Sie haben als Therapeut/Coach/Berater/Künstler ein weiteres Tool zur Verfügung
Sie werden ihr eigenes kreatives Potential aktivieren
Kursziel
Einführung in die Methode der NeuroGraphik
Basisalgorithmus: Auflösen von inneren Einschränkungen
Variationen des Basisalgorithmus
Supervision der Arbeiten
Intensives Entwickeln eines eigenen Themas (Case)
Neurografik im Alltag anwenden
Bitte mitbringen:
- 3 schwarze Filzstifte oder Fineliner in unterschiedlichen Stärken(z.B. 0,5 / 1,0 / 3,0)
- 12 Buntstifte (mit Spitzer)
- Ein paar Textmarker in verschiedenen Farben
Investition:
320.00 Fr.
Kursleitung :
Anna Maria Murbach
Kontaktformular
Mediationslehrgang Basis – Vermittung: Start 30. April 2026
Ort
- Seminarräume der Akademie Sichtweisen
- Webergasse 15, 9000 St. Gallen
Grundausbildung Mediation BASIS - Vermittlung
FSM anerkannt
In der Ausbildung «Mediation Basis» erlenen Sie den Kern der Mediation. Die Ausbildungsteilnehmer sind mit den Handlungsprinzipien und der persönlichen Haltung in der Mediation vertraut und können selbständig Vermittlungsprozesse planen und durchführen. Diese Grundausbildung entspricht der seit 2021 vom FSM anerkannten Ausbildung in «Vermittlung». Nach Abschluss der Ausbildung (+ Abschlussprüfung, kostenpflichtig) können Sie beim FSM den Titel «VermittlerIn FSM» beantragen.
Dozenten: Michaela Hebsacker, Brigitte Vogler, Markus Murbach, Roger Weber
› 6 Module à 3 Tage Basis Mediation
› Peergruppenarbeit
→ Insgesamt 120 Stunden + 12 Stunden Peer-Gruppenarbeit
(100% Präsenzpflicht)
→ Kursort: Webergasse 15, 9000 St. Gallen
→ Kurszeiten: Montag – Freitag 9:00 – 17:00, Samstag 9:00 – 16:00
→ Investition: CHF 5’440.00
Rabatt:
3% bei Anmeldung vor 28. Februar 2026 CHF 5’278.00
Bonus für junge Angemeldete bis 28 Jahre – nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
Curriculum
Basis Mediation 6 Module à 3 Tage
Kurs: M2FS26
Modul 1: «Überblick»
Inhalt: Bauplan der Mediation, Zeitmanagement, Mediationsvertrag, Rollenklärung, Kosten, Haltung, Definition, Anwendungsgebiet. Einführung in alle Phasen.
Techniken: zusammenfassen, wertschätzen, normalisieren, Regeln, Fragetechnik.
Reflexion: Körperhaltung, Allparteilichkeit, Sitzstellung, Nähe und Distanz, Individualität, Präsenz.
Übungsfall: Miete, Bau, Nachbarschaft.
Modul 2: «Vertiefung»
Inhalt: Zeitmanagement, Hypothesen, Window 1 + 2, Übergänge, Shuttle. Alle Phasen ausführlicher, MPM, besondere Vorlaufphasen, Abschluss.
Techniken: Diagramme, Zukunftsorientierung, Fragetechnik 2, Partialisieren, Visualisieren.
Reflexion: Gender, Generationen, Balance in MPM, Wahrnehmungsfähigkeit, harmonisieren.
Übungsfall: Erbe.
Modul 3: «Erweiterung»
Inhalt: Akquisition, Macht/Recht/Mediation, Konfliktstrategien, Eskalationsstufen, Konflikt mit verschiedenen Ebenen (Macht, Hierarchie). Interessen und Optionen, verhandeln, Fairnesskriterien.
Techniken: Konfliktspielbilder, Paraphrasieren, Konsensfindung, Fragen, Co-Arbeit.
Reflexion: Haltung zu Konflikten, Optionalität, Ethik.
Übungsfall: Institutionen.
Modul 4: «Verfeinerung»
Inhalt: Ziel des 4. Moduls ist es – neben ergänzender, phasenunabhängiger Theorieerweiterung – die Möglichkeit nutzen, weitere Klärung im Phasenmodell zu schaffen und an der eigenen mediativen Haltung zu arbeiten. Schwerpunkt ist die 2. Hälfte der Mediation. Eskalationsstufen. Schwerpunkt Phasen 4, 5 und 6, Fairness und Gerechtigkeit.
Techniken: Verhandlungsvarianten, Memorandum, Diagramme, Wertebild.
Reflexion: Körpersprache, Abbruch.
Übungsfall: Umwelt.
Modul 5: «Sicherheit»
Inhalt: Ziel des 5. Moduls ist es, einen Fall von Anfang bis Ende in Co-Arbeit zu mediieren. Die letzten theoretischen Inhalte werden dazwischen vermittelt. Co-Arbeit, Verbindung zwischen Phasen und Techniken, Kurzmediation, Akquisition. Alle Phasen, Abschluss, Postmediation.
Techniken: Konfliktspielbilder.
Reflexion: Mediation als Ganzes, Ausblick.
Fälle: Medizinalbereich und Versicherungskader.
Modul 6: «Veredelung»
Demonstration: Live-Mediation durch den Lehrgangsleitung, Donnerstag (ganzer Vormittag).
Inhalt: Verbindung zwischen 6 Phasen und phasenunabhängigen Bausteinen, Akquisition, Kurzmediation, Einparteienmediation. Alle Phasen.
Techniken: Hypothesenbildung, Mentale Vorbereitung.
Reflexion: Ordnung ins System, Gesamtrepetition, individuelle Defiziteliminierung. Einbettung von Phasen und Techniken, Ausblick
Termine
| Modul 1 | 30. April /01./02. Mai 2026 |
| Modul 2 | 25./26./27. Juni 2026 |
| Modul 3 | 03./04./05. September 2026 (Tag 1 online) |
| Modul 4 | 22./23./24. Oktober 2026 |
| Modul 5 | 21./22./23. Januar 2027 |
| Modul 6 | 18./19./20. März 2027 |
Kontakt
Mediation Gesamtausbildung Start: 30. April 2026
Ort
- Seminarräume der Akademie Sichtweisen
- Webergasse 15, 9000 St. Gallen
Mediation Gesamtausbildung
FSM anerkannt
Die Teilnehmenden der Ausbildung in Mediation absolvieren zunächst dieselbe Ausbildung, wie die Teilnehmenden der Ausbildung in «Mediation Basis», jedoch ohne die Abschlussprüfung «Vermittlung».
Zur Festigung und Vertiefung der erlernten Fähigkeiten werden in Kleingruppen (max. 9 Personen) Praxisfälle aus den unterschiedlichen Bereichen der Mediation und des mediativen Handelns sowie Fragen im mediativen Kontext mittels Mediations-Supervision besprochen, geleitet von in Mediation erfahrenen Supervisorinnen und Supervisoren. Die Umsetzung des Gelernten, der konkreter Praxistransfer und die professionelle Unterstützung auf dem Weg in einen erfolgreichen Praxiseinstieg sind das Ziel.
In den zwei Aufbaumodulen Familienmediation und Wirtschaft erwerben die Teilnehmer weitere, fachspezifische Kenntnisse. Damit unsere Ausbildungsteilnehmenden ohne rechtliche Vorkenntnisse speziell im Aufbaulehrgang Familienmediation bestmöglich profitieren können, enthält die Gesamtausbildung zwei extra Kurstage, um einen Überblick über das für Mediationen relevante Recht zu erlangen.
Parallel zu den Präsenzveranstaltungen sind 24 Stunden Kleingruppenarbeiten innerhalb der Ausbildungsgruppen zu absolvieren. Nach der erfolgreichen Abschlussarbeit kann die Zertifizierung zum Mediator/-in des FSM (Federation Suisse Mediation) und BM (Bund für Mediation) beantragt werden.
Die Absolvent/-innen des Grundmoduls und des Aufbaumoduls sind zur selbständigen Führung von Mediationen und anspruchsvollen mediationsnahen Interventionen befähigt.
› 6 Module à 3 Tage Basis Mediation = 120 Stunden
› 6 Tage Supervision à 6.66 Std. = 40 Stunden
› 2 Tage Recht in der Mediation = 12 Stunden
› 3 Tage Aufbaumodul Familienmediation = 20 Stunden
› 3 Tage Aufbaumodul Wirtschaftsmediation = 20 Stunden
› 24 Stunden Peergruppenarbeit
→ Insgesamt 236 Stunden
(100% Präsenzpflicht – Bei Auswahl der Aufbaumodule terminliche Individualisierung möglich)
Wenn Sie den Titel Mediatorin / Mediator FSM beantragen wollen, ist noch eine Abschlussarbeit einzureichen.
→ Kursort: Webergasse 15, 9000 St. Gallen
→ Kurszeiten: Montag – Freitag 9:00 – 17:00, Samstag 9:00 – 16:00
→ Investition: CHF 9’480.00
Rabatt:
3% bei Anmeldung vor 28. Februar 2026 CHF 9’195.00
Bonus für junge Angemeldete bis 28 Jahre – nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
Termine
Mediation BASIS M3FS26
| Modul 1 | 30. April /01./02. Mai 2026 |
| Modul 2 | 25./26./27. Juni 2026 |
| Modul 3 | 03./04./05. September 2026 (Tag 1 online) |
| Modul 4 | 22./23./24. Oktober 2026 |
| Modul 5 | 21./22./23. Januar 2027 |
| Modul 6 | 18./19./20. März 2027 |
Supervision
| Tag 1 | 30. Juni 2027 |
| Tag 2 | 18. August 2027 |
| Tag 3 | 10. November 2027 |
| Tag 4 | 23. Februar 2028 (online) |
| Tag 5 | 30. Juni 2028 |
| Tag 6 | 31. Juni 2028 |
Aufbaumodule
- Modul Recht: Termin folgen
- Familie: Termin folgen
- Wirtschaft: Termin folgen
Curriculum
Basis Mediation 6 Module à 3 Tage
Modul 1: «Überblick»
Inhalt: Bauplan der Mediation, Zeitmanagement, Mediationsvertrag, Rollenklärung, Kosten, Haltung, Definition, Anwendungsgebiet. Einführung in alle Phasen.
Techniken: zusammenfassen, wertschätzen, normalisieren, Regeln, Fragetechnik.
Reflexion: Körperhaltung, Allparteilichkeit, Sitzstellung, Nähe und Distanz, Individualität, Präsenz.
Übungsfall: Miete, Bau, Nachbarschaft.
Modul 2: «Vertiefung»
Inhalt: Zeitmanagement, Hypothesen, Window 1 + 2, Übergänge, Shuttle. Alle Phasen ausführlicher, Mehrparteienmediation (MPM), besondere Vorlaufphasen, Abschluss.
Techniken: Diagramme, Zukunftsorientierung, Fragetechnik 2, Partialisieren, Visualisieren.
Reflexion: Gender, Generationen, Balance in MPM, Wahrnehmungsfähigkeit, harmonisieren.
Übungsfall: Erbe.
Modul 3: «Erweiterung»
Inhalt: Akquisition, Macht/Recht/Mediation, Konfliktstrategien, Eskalationsstufen, Konflikt mit verschiedenen Ebenen (Macht, Hierarchie). Interessen und Optionen, verhandeln, Fairnesskriterien.
Techniken: Konfliktspielbilder, Paraphrasieren, Konsensfindung, Fragen, Co-Arbeit.
Reflexion: Haltung zu Konflikten, Optionalität, Ethik.
Übungsfall: Institutionen.
Modul 4: «Verfeinerung»
Inhalt: Ziel des 4. Moduls ist es – neben ergänzender, phasenunabhängiger Theorieerweiterung – die Möglichkeit zu nutzen, weitere Klärung im Phasenmodell zu schaffen und an der eigenen mediativen Haltung zu arbeiten. Schwerpunkt ist die 2. Hälfte der Mediation, Phasen 4, 5 und 6. Eskalationsstufen, Fairness und Gerechtigkeit.
Techniken: Verhandlungsvarianten, Memorandum, Diagramme, Wertebild.
Reflexion: Körpersprache, Abbruch.
Übungsfall: Umwelt.
Modul 5: «Sicherheit»
Inhalt: Ziel des 5. Moduls ist es, einen Fall von Anfang bis Ende in Co-Arbeit zu mediieren. Die letzten theoretischen Inhalte werden dazwischen vermittelt. Co-Arbeit, Verbindung zwischen Phasen und Techniken, Kurzmediation, Akquisition. Alle Phasen, Abschluss, Postmediation.
Techniken: Konfliktspielbilder.
Reflexion: Mediation als Ganzes, Ausblick.
Fälle: Medizinalbereich und Versicherungskader.
Modul 6: «Veredelung»
Demonstration: Live-Mediation durchgeführt von Markus Murbach (Donnerstag, ganzer Vormittag).
Inhalt: Verbindung zwischen 6 Phasen und phasenunabhängigen Bausteinen, Akquisition, Kurz-Zeit-Mediation, Einparteienmediation. Alle Phasen.
Techniken: Hypothesenbildung, Mentale Vorbereitung.
Reflexion: Ordnung ins System, Gesamtrepetition, individuelle Defiziteliminierung, Einbettung von Phasen und Techniken, Ausblick.
Aufbauteil
→ Supervision
Die Supervisionen werden in Übungsgruppen mit maximal 9 Teilnehmern durchgeführt unter der Leitung (abwechselnd) von Michaela Hebsacker, Brigitte Vogler und Markus Murbach, die auch hier mittels Hypothesen und Optionen ihren grossen Wissensschatz an Praxiserfahrung mit einbringen. Wichtig für die Supervisionsarbeit ist strengste Vertraulichkeit der besprochenen Fälle und Situationen.
Ziel
› Reflektieren eigener Fälle.
› Überprüfung der mediativen Handlungsspielräume.
› Weiterentwicklung der eigenen professionellen Haltung als MediatorIn.
Inhalt
› Vorstellen von Mediationen, Fallfragen und beruflichen Situationen der Teilnehmer.
› Vertiefung und Festigung des Prinzips und der Grundsätze der Mediation.
› Arbeit mit den Grundsätzen der Mediation, wie zB. Lösungsorientierung, Ressourcenstärkung, Zukunftsrichtung.
› Beleuchtung von Denkmustern, Glaubenssätzen und Haltung.
› Praxistransfer in den beruflichen Alltag.
→ Recht für Mediatorinnen und Mediatoren
(Spezialangebot der Akademie Sichtweisen für zukünftige MediatorInnen ohne juristische Vorkenntnisse)
Inhalte
› Überblick über die wichtigsten Rechtsnormen des Schweizer ZGB
› Detaillierung im Bereich der für Familienmediationen wichtigsten Rechtsnormen des ZGB
→ Familienmediation
Inhalte
› Kindersitzung, Budgetermittlung, Unterhaltsberechnung, Unterschiede Trennungs- und Scheidungsmediation anhand von (Echt-)Fallbeispielen
› Haltung als Mediatorinnen und Mediatoren, Relevanz der Co-Mediation
› Rolle des Rechts, juristische Berater, Behörden (KESB), Unterscheidung von anwaltlichem und gerichtlichem Vorgehen und Mediation
› Vorgehen bei Ambivalenzen, drängender Zeit (Kurzmediation), Mehrgenerationen
und noch viel mehr
→ Wirtschaftsmediation
Inhalte
› Auftragsklärung, Pre-Mediation und Konfliktdiagnose, Prozess-Design
› Akquisition, Anfragen und Offerten
› Hierarchie, Macht und Freiwilligkeit in der Wirtschaftsmediation
› Emotionale Prozesse
› Besonderheiten und Stolpersteine in der Wirtschaftsmediation
› Mediation, mediative Klärung, Einzelgespräche
› Vorgehen, Erkenntnisse und Resultate anhand von Praxisbeispielen der Referenten (was hat funktioniert, was nicht?)
› Austausch zu eigenen Fragestellungen
Kontakt / Kursanmeldung
Ausbildung in Wirtschaftsmediation Start: 30. April 2026
Ort
- Seminarräume der Akademie Sichtweisen
- Webergasse 15, 9000 St. Gallen
Ausbildung in Wirtschaftsmediation
SKWM anerkannt
Die Teilnehmenden der Ausbildung in Wirtschaftsmediation absolvieren zunächst dieselbe Ausbildung, wie die Teilnehmenden der Ausbildung in «Mediation Basis», jedoch ohne die Abschlussprüfung «Vermittlung».
Zur Festigung und Vertiefung der erlernten Fähigkeiten werden in Kleingruppen (max. 9 Personen) Praxisfälle aus den unterschiedlichen Bereichen der Mediation und des mediativen Handelns sowie Fragen im mediativen Kontext mittels Mediations-Supervision besprochen, geleitet von in Mediation erfahrenen Supervisorinnen und Supervisoren. Die Umsetzung des Gelernten, der konkreter Praxistransfer und die professionelle Unterstützung auf dem Weg in einen erfolgreichen Praxiseinstieg sind das Ziel.
In den zwei Aufbaumodulen Wirtschaftsmediation 1 und Wirtschaftsmediation 2 erwerben die Teilnehmer weitere, fachspezifische Kenntnisse.
Parallel zu den Präsenzveranstaltungen sind 24 Stunden Kleingruppenarbeiten innerhalb der Ausbildungsgruppen zu absolvieren. Nach vollständigem Abschluss der Ausbildung kann die Zertifizierung zum Wirtschaftsmediator/-in SKWM (kostenpflichtig) beantragt werden.
Die Absolvent/-innen des Grundmoduls und des Aufbaumoduls sind zur selbständigen Führung von Mediationen und anspruchsvollen mediationsnahen Interventionen in Unternehmen und zwischen Organisationen befähigt.
› 6 Module à 3 Tage Basis Mediation = 120 Stunden
› 6 Tage Supervision à 6.66 Std. = 40 Stunden
› 3 Tage Aufbaumodul Wirtschaftsmediation 1 = 20 Stunden
› 3 Tage Aufbaumodul Wirtschaftsmediation 2 = 20 Stunden
› 24 Stunden Peergruppenarbeit
→ Insgesamt 224 Stunden
(100% Präsenzpflicht – Bei Auswahl der Aufbaumodule terminliche Individualisierung möglich)
Abschluss: Titel Wirtschaftsmediatorin / Mediator SKWM kann kostenpflichtig beim SKWM beantragt werden.
→ Kursort: Webergasse 15, 9000 St. Gallen
→ Kurszeiten: Montag – Freitag 9:00 – 17:00, Samstag 9:00 – 16:00
→ Investition: CHF 10’270.00
Rabatt:
3% bei Anmeldung vor 28. Februar 2026 CHF 9’961.00
Termine
Mediation BASIS M3FS26
| Modul 1 | 30. April /01./02. Mai 2026 |
| Modul 2 | 25./26./27. Juni 2026 |
| Modul 3 | 03./04./05. September 2026 (Tag 1 online) |
| Modul 4 | 22./23./24. Oktober 2026 |
| Modul 5 | 21./22./23. Januar 2027 |
| Modul 6 | 18./19./20. März 2027 |
Supervision
| Tag 1 | 30. Juni 2027 |
| Tag 2 | 18. August 2027 |
| Tag 3 | 10. November 2027 |
| Tag 4 | 23. Februar 2028 (online) |
| Tag 5 | 30. Juni 2028 |
| Tag 6 | 31. Juni 2028 |
Aufbaumodule
- Modul Recht: Termin folgen
- Familie: Termin folgen
- Wirtschaft: Termin folgen
Curriculum
Basis Mediation 6 Module à 3 Tage
Modul 1: «Überblick»
Inhalt: Bauplan der Mediation, Zeitmanagement, Mediationsvertrag, Rollenklärung, Kosten, Haltung, Definition, Anwendungsgebiet. Einführung in alle Phasen.
Techniken: zusammenfassen, wertschätzen, normalisieren, Regeln, Fragetechnik.
Reflexion: Körperhaltung, Allparteilichkeit, Sitzstellung, Nähe und Distanz, Individualität, Präsenz.
Übungsfall: Miete, Bau, Nachbarschaft.
Modul 2: «Vertiefung»
Inhalt: Zeitmanagement, Hypothesen, Window 1 + 2, Übergänge, Shuttle. Alle Phasen ausführlicher, Mehrparteienmediation (MPM), besondere Vorlaufphasen, Abschluss.
Techniken: Diagramme, Zukunftsorientierung, Fragetechnik 2, Partialisieren, Visualisieren.
Reflexion: Gender, Generationen, Balance in MPM, Wahrnehmungsfähigkeit, harmonisieren.
Übungsfall: Erbe.
Modul 3: «Erweiterung»
Inhalt: Akquisition, Macht/Recht/Mediation, Konfliktstrategien, Eskalationsstufen, Konflikt mit verschiedenen Ebenen (Macht, Hierarchie). Interessen und Optionen, verhandeln, Fairnesskriterien.
Techniken: Konfliktspielbilder, Paraphrasieren, Konsensfindung, Fragen, Co-Arbeit.
Reflexion: Haltung zu Konflikten, Optionalität, Ethik.
Übungsfall: Institutionen.
Modul 4: «Verfeinerung»
Inhalt: Ziel des 4. Moduls ist es – neben ergänzender, phasenunabhängiger Theorieerweiterung – die Möglichkeit zu nutzen, weitere Klärung im Phasenmodell zu schaffen und an der eigenen mediativen Haltung zu arbeiten. Schwerpunkt ist die 2. Hälfte der Mediation, Phasen 4, 5 und 6. Eskalationsstufen, Fairness und Gerechtigkeit.
Techniken: Verhandlungsvarianten, Memorandum, Diagramme, Wertebild.
Reflexion: Körpersprache, Abbruch.
Übungsfall: Umwelt.
Modul 5: «Sicherheit»
Inhalt: Ziel des 5. Moduls ist es, einen Fall von Anfang bis Ende in Co-Arbeit zu mediieren. Die letzten theoretischen Inhalte werden dazwischen vermittelt. Co-Arbeit, Verbindung zwischen Phasen und Techniken, Kurzmediation, Akquisition. Alle Phasen, Abschluss, Postmediation.
Techniken: Konfliktspielbilder.
Reflexion: Mediation als Ganzes, Ausblick.
Fälle: Medizinalbereich und Versicherungskader.
Modul 6: «Veredelung»
Demonstration: Live-Mediation durchgeführt von Markus Murbach (Donnerstag, ganzer Vormittag).
Inhalt: Verbindung zwischen 6 Phasen und phasenunabhängigen Bausteinen, Akquisition, Kurz-Zeit-Mediation, Einparteienmediation. Alle Phasen.
Techniken: Hypothesenbildung, Mentale Vorbereitung.
Reflexion: Ordnung ins System, Gesamtrepetition, individuelle Defiziteliminierung, Einbettung von Phasen und Techniken, Ausblick.
Aufbauteil
→ Supervision
Die Supervisionen werden in Übungsgruppen mit maximal 9 Teilnehmern durchgeführt unter der Leitung (abwechselnd) von Michaela Hebsacker, Brigitte Vogler und Markus Murbach, die auch hier mittels Hypothesen und Optionen ihren grossen Wissensschatz an Praxiserfahrung mit einbringen. Wichtig für die Supervisionsarbeit ist strengste Vertraulichkeit der besprochenen Fälle und Situationen.
Ziel
› Reflektieren eigener Fälle.
› Überprüfung der mediativen Handlungsspielräume.
› Weiterentwicklung der eigenen professionellen Haltung als MediatorIn.
Inhalt
› Vorstellen von Mediationen, Fallfragen und beruflichen Situationen der Teilnehmer.
› Vertiefung und Festigung des Prinzips und der Grundsätze der Mediation.
› Arbeit mit den Grundsätzen der Mediation, wie zB. Lösungsorientierung, Ressourcenstärkung, Zukunftsrichtung.
› Beleuchtung von Denkmustern, Glaubenssätzen und Haltung.
› Praxistransfer in den beruflichen Alltag.
→ Recht für Mediatorinnen und Mediatoren
(Spezialangebot der Akademie Sichtweisen für zukünftige MediatorInnen ohne juristische Vorkenntnisse)
Inhalte
› Überblick über die wichtigsten Rechtsnormen des Schweizer ZGB
› Detaillierung im Bereich der für Familienmediationen wichtigsten Rechtsnormen des ZGB
→ Familienmediation
Inhalte
› Kindersitzung, Budgetermittlung, Unterhaltsberechnung, Unterschiede Trennungs- und Scheidungsmediation anhand von (Echt-)Fallbeispielen
› Haltung als Mediatorinnen und Mediatoren, Relevanz der Co-Mediation
› Rolle des Rechts, juristische Berater, Behörden (KESB), Unterscheidung von anwaltlichem und gerichtlichem Vorgehen und Mediation
› Vorgehen bei Ambivalenzen, drängender Zeit (Kurzmediation), Mehrgenerationen
und noch viel mehr
→ Wirtschaftsmediation
Inhalte
› Auftragsklärung, Pre-Mediation und Konfliktdiagnose, Prozess-Design
› Akquisition, Anfragen und Offerten
› Hierarchie, Macht und Freiwilligkeit in der Wirtschaftsmediation
› Emotionale Prozesse
› Besonderheiten und Stolpersteine in der Wirtschaftsmediation
› Mediation, mediative Klärung, Einzelgespräche
› Vorgehen, Erkenntnisse und Resultate anhand von Praxisbeispielen der Referenten (was hat funktioniert, was nicht?)
› Austausch zu eigenen Fragestellungen
Kontakt / Kursanmeldung
Mediationsanaloge Supervision MAS 26 – 07. Mai 2026
Organisatior
-
Akademie Sichtweisen
-
Telefon
+41 (71) 440 2993 -
E-Mail
info@sichtweisen.ch
Ort
- Seminarräume der Akademie Sichtweisen
- Webergasse 15, 9000 St. Gallen
Unser Kursangebot
Ziele als Mediatorin und Mediator
– Sie erwerben die Fähigkeit Mediatorinnen und Mediatoren Supervision anzubieten.
– Sie lernen Gruppensupervisionen für Mediatorinnen und Mediatoren zu leiten
– Sie erfahren die Spezifikationen für Supervision von Co-Mediatorinnen und Co-Mediatoren
– Sie erfüllen mit der Teilnahme an den 100 Stunden die Qualitäts- und Anerkennungsstandards des Schweizerischen Dachverband Mediation (SDM-FSM)
– Die Weiterbildung ermöglicht es Ihnen, auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Supervisionen anzubieten, sowohl für klassisch arbeitende Mediatorinnen und Mediatoren als auch für mediativ Handelnde in verschiedenen beruflichen Kontexte
– Sie erlernen überraschende Anwendungsmöglichkeiten und vielfältige Tools dieser supervisorischen Arbeitsform und proben deren Einsatz in anderen Feldern des beruflichen Alltags
Ziele für Beratende, Moderierende in Konfliktsituationen oder Vermittelnde
– Sie bekommen an einem Zusatztag eine Einführung in die Intentionen und Arbeitsweise der Mediation
– Sie erweitern Ihr Beraterspektrum (Einzelpersonen und Kleingruppen) mit über 20 Vorgehenstools
– Sie erhalten Einblick in die mediative Denkweise
– Sie werden eingeführt in die wesentlichen Aspekte einer mediativen Haltung und deren Sinn
– Sie bereichern mit Ihrem Wissen und Ihrem Erfahrungshintergrund die Gruppe der Teilnehmenden und die Lehrgangsverantwortlichen
– Diese Weiterbildung erlaubt es Ihnen noch besser und auf die individuellen Bedürfnisse von Einzelpersonen und Kleingruppen einzugehen
– Sie erkennen überraschende Anwendungsmöglichkeiten dieser supervisorischen Arbeitsformen in allen Feldern des beruflichen Alltags
– Sie bereichern mit ihrem Wissen und ihrer Lebens- und Berufserfahrung die Gruppe der Teilnehmenden und die Lehrgangsverantwortlichen
Mediationsanaloge Supervision
-
-
- 6 Module, Startmodul: drei Tage immer Do/Fr/Sa
- 100 Stunden Kursinhalte sind verteilt auf 9 Monate
- plus ca. 20 Stunden Eigenarbeit
-
Gesamt 120 Stunden
Daten
Donnerstag – Samstag bei 3 Tagesmodul, Freitag und Samstag bei 2 Tagesmodul
| Modul 1 | 07. – 09. Mai 2026 |
| Modul 2 | 12. – 13. Juni 2026 |
| Modul 3 | 13. – 15. August 2026 |
| Modul 4 | 16. – 17. Oktober 2026 |
| Modul 5 | 14. – 16. Januar 2027 |
| Modul 6 | 26. – 27. Februar 2027 |
Kurszeiten
Leitung (Reihenfolge nach Tagesverantwortungsumfang)
- Markus Murbach (7 Tage)
M.A., Supervisor BSO, Mediator SDM, Coach BSO
- Brigitte Vogler (6 Tage)
lic. Iur., Supervisorin AIP, Mediatorin HSG/SDM, System. Coach
- Michaela Hebsacker (2 Tage)
RAin, Supervisorin AIP, Mediatorin SDM, InnerCoach AIP
Investition für die 15 Tage
CHF 5’400.-
Abschluss
- Kurszertifikat, wenn alle Stunden absolviert wurden, zur Vorlage und Anerkennung bei den Dachverbänden.
- Bei Fehlstunden Teilnahmebestätigung unter Angabe der absolvierten Stunden
Kontaktformular
Stundenplan
Modul 1
- Tag 1
- Umlagerung Mediationshypothesen, Geschichte und Entwicklung
- mit Markus Murbach
- Tag 2
- Mediationshypothesen Vertiefung, Hintergrundhypothesen, Fish Bowl
- mit Brigitte Vogler
- Tag 3
- Fallen, Blitz-Supervision, Bilderarbeit
- mit Michaela Hebsacker
Modul 2
- Tag 4
- Ein Wurf, Szenarien, Heisser Stuhl, WATNA/BATNA
- mit Markus Murbach
- Tag 5
- Verdeckte Supervision, World Café
- mit Brigitte Vogler
Modul 3
- Tag 6
- Klassisch, ExpertInnen-Dialog
- mit Brigitte Vogler
- Tag 7
- Support Tea, Bisoziation, Brainwriting, Co-Mediation in der Supervision
- mit Markus Murbach
- Tag 8
- Systemisches Struktur-Dreieck, Storytelling
- mit Michaela Hebsacker
Modul 4
- Tag 9
- Fragen an den/die FallgeberIn, Skalafrage, Kleeblatt, Wertebildgestaltung
- mit Markus Murbach
- Tag 10
- Interview, Assoziationen, Wunschtool
- mit Brigitte Vogler
Modul 5
- Tag 11
- Fragen an die SupervisorIn, Radschläge, Unmediativer Weg
- mit Brigitte Vogler
- Tag 12
- Rollentraining, Erfahrungsdialog, Playbacktheater, Einzel- Supervision
- mit Markus Murbach
- Tag 13
- Beginn Abschlussprüfungen
- mit Markus Murbach
Modul 6
- Tag 14
- Abschlussprüfungen
- mit Markus Murbach
- Tag 15
- Abschlussprüfungen
- mit Brigitte Vogler
NeuroGraphik – Basis 20. Mai 2026
Organisatior
-
Akademie Sichtweisen
-
Telefon
+41 (71) 440 2993 -
E-Mail
info@sichtweisen.ch
Ort
- Seminarräume der Akademie Sichtweisen
- Webergasse 15, 9000 St. Gallen
Einführung in eine kreative Transformationsmethode
Die NeuroGraphik ist eine neue Kreativ-Methode aus Russland. Sie basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen der Neuropsychologie in Verbindung mit Managementstrategien und wurde von Prof. Dr. Pavel Piskarev entwickelt. Der Psychologe, Architekt und Künstler lehrt die Methode der NeuroGraphik seit 2014.
Durch die bildliche Darstellung wird eine persönliche Reflexion der selbst bestimmten Themen ermöglicht, die auf einzigartige Weise zu einer besonderen Förderung von Ressourcen beiträgt. Durch bestimmte Algorithmen, die zur Erstellung der neurographischen Bilder verwendet werden, entsteht ein neuer Impuls, der Energie freisetzt und innere Klarheit verschafft. Dies trägt massgeblich zur Lösung von Blockaden und Einschränkungen bei.
Es werden auf diese Weise neuronale Verbindungen geschaffen, welche zu neuen Denk- und Handlungsmustern führen.
Wer sich mit NeuroGraphik beschäftigt, erhält ein universelles Instrument, um mit verschiedensten Themen des Lebens besser umzugehen. Letztlich ist die NeuroGraphik ein wirkungsvoller Bauplan für die Gestaltung der Zukunft. Sowohl in Einzel- als auch Gruppenarbeit kann diese Methode angewendet werden. Aktuell wird sie in den Bereichen Pädagogik, Therapie, Coaching, Training, Beratung und Kunst angewendet.
Nutzen
Sie können ihre eigenen Themen positiv verändern
Sie lernen eine neuartige Kreativ-Methode kennen
Sie haben als Therapeut/Coach/Berater/Künstler ein weiteres Tool zur Verfügung
Sie werden ihr eigenes kreatives Potential aktivieren
Kursziel
Einführung in die Methode der NeuroGraphik
Basisalgorithmus: Auflösen von inneren Einschränkungen
Variationen des Basisalgorithmus
Supervision der Arbeiten
Intensives Entwickeln eines eigenen Themas (Case)
Neurografik im Alltag anwenden
Bitte mitbringen:
- 3 schwarze Filzstifte oder Fineliner in unterschiedlichen Stärken(z.B. 0,5 / 1,0 / 3,0)
- 12 Buntstifte (mit Spitzer)
- Ein paar Textmarker in verschiedenen Farben
Investition:
320.00 Fr.
Kursleitung :
Anna Maria Murbach
Kontaktformular
Schwierige Mediationen meistern – wenn psychische Erkrankung das Verfahren prägt
Organisatior
-
Akademie Sichtweisen
-
Telefon
+41 (71) 440 2993 -
E-Mail
info@sichtweisen.ch
Ort
- Seminarräume der Akademie Sichtweisen
- Webergasse 15, 9000 St. Gallen
Möglichkeiten, Chancen und Grenzen
Immer wieder sind wir Mediatorinnen und Mediatoren mit herausfordernden Mediandinnen und Medianden konfrontiert, insbesondere bei behördlich verordneten Mediationen. Dann stellt sich regelmässig die Frage:
- Ist Mediation überhaupt möglich?
- Sind die Grundvoraussetzungen für Mediation gegeben, wie z.B. Selbstbehauptung der Partei?
- Kann ich als Mediatorin und Mediator noch allparteilich sein, wenn mir Diagnosen und Gutachten bekannt sind.
- Was sind die Auswirkungen auf das betroffene Umfeld und welche Besonderheiten ergeben sich deshalb für das Mediationsverfahren.
Ziel
Ziel dieses Spezialisierungsmoduls ist es einen Überblick über das Spektrum der häufigsten psychischen Erkrankungen zu erhalten und erkennen zu können, was dies konkret für das Mediationsverfahren bedeutet.
Die Reflexion mit der eigenen Haltung bei Vorwissen und der Umgang damit, sowie das akute Verhalten während einer Sitzung, wenn schwierige Situationen auftreten werden thematisiert und in Rollenspielen geübt, um die Mediatorinnen und Mediatoren bestmöglich auf diese anspruchsvollen Settings vorzubereiten. Es soll auch Mut gemacht werden Mediation trotzdem eine Chance zu geben, auch wenn die Umstände schwierig erscheinen, sowie Vertrauen in die eigene Stärke und Urteilsfähigkeit, wann man sich als Mediatorin und Mediator selbstbewusst entscheidet das Verfahren an andere Stellen weiterzugeben.
Für wen
Dieses Modul aus dem Bereich Weiterbildung – Spezialisierung richtet sich an ausgebildete Mediatorinnen und Mediatoren, die in ihrem mediativen Arbeitsumfeld in Kontakt mit Menschen kommen, die möglicherweise unter psychischen Störungen leiden.
→ Kursdatum: 5. Juni und 29. Juni 2026
→ Kurszeiten: Montag – Freitag 9:00 – 17:00, Samstag 9:00 – 16:00
→ Kursort: Webergasse 15, 9000 St. Gallen
→ Investition: CHF 640.00
→ Weiterbildungsbestätigung: 13 Stunden
Dozentin: Fabienne Ropohl
Flyer Schwierige Mediationen meistern – wenn psychische Erkrankung das Verfahren prägt
Stundenplan
Tag 1
- - Die in der Gesellschaft am häufigsten vorkommenden psychischen Erkrankungen (Diagnosen) und Erklärungen dazu, im Generellen und was es für die Mediation bedeutet, Teil 1
- - Meine Haltung als MediatorIn bei Vorwissen (z.B. wegen eines Gutachtens) und den Umgang damit
- - Wie bereite ich mich auf eine Mediation mit psychisch Kranken vor und was sind die Empfehlungen als Fachperson
- - Rollenspiele: - was tun / wie reagieren bei plötzlich auftauchenden Problemen während der Mediation, wie z.B. a) MediandIn beginnt, sich irrational zu verhalten, oder b) massiv aggressiv auftretender MediandIn mit narzisstischen Zügen, oder c) depressives Verhalten während Mediation
Tag 2
- - Die in der Gesellschaft am häufigsten vorkommenden psychischen Erkrankungen (Diagnosen) und Erklärungen dazu, im Generellen und was es für die Mediation bedeutet, Teil 2
- - Erfahrungsaustausch und Tipps: Wie werden mögliche psychische Erkrankungen während der Mediation erkannt und wie können wir reagieren / handeln? – Umgang mit psychisch Erkrankten und deren Umfeld (systemisch)
- - Grenzen der Mediation mit psychisch Kranken: - Spezialfall Borderline, - Spezialfall Mediation mit ADHS-Patienten und Umfeld
- - Rollenspiele: - Vorbereitung auf eine Mediation mit psychisch kranker MediandIn mit z.B. Schizophrenie, oder BPS, oder Angststörung - Prozessablauf Mediation üben
Mediation und Recht 11. + 10 Juni 2026
Organisatior
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Akademie Sichtweisen
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Ort
- Seminarräume der Akademie Sichtweisen
- Webergasse 15, 9000 St. Gallen
Mediation und Recht
Abschluss: Weiterbildungsnachweis
Das Ziel einer jeden Mediation ist diese mit einer schriftlichen Vereinbarung abzuschliessen, die rechtswirksam ist.
In diesem Modul erhalten Sie einen Überblick über das relevante Schweizer Recht in Bezug auf Mediationen.
Kursziele
- Erlangung grundsätzlicher Kenntnise über die wichtigsten Vorschriften des Schweizer ZGBs, insbesondere im Vertragsrecht
- Wissen und Sicherheit erhalten im Schweizer Familienrecht
- Kompetenz erlangen eine Unterhalts-, Trennungs-, Scheidungsvereinbarung zu formulieren.
Zielgruppe
Ausgebildete Mediatorinnen und Mediatoren, auch ausländischer Ausbildungsstätten, denen wichtige Kenntnisse über das Schweizer Recht fehlen, um bei den Fachverbänden anerkannt zu werden.
Teilnahmebestätigung: 14 Weiterbildungsstunden
Dozentin: Francesca Caputo
Kontaktforumular und Anmeldung
Aufbaumodul / Weiterbildung «Wirtschaftsmediation»
Ort
- Seminarräume der Akademie Sichtweisen
- Webergasse 15, 9000 St. Gallen
Wirtschaftsmediation Praxis
Angebot
-
- Das Seminar Wirtschaftsmediation bietet Antworten auf Fragen zum Einstieg ins Feld der Wirtschaft und im öffentlichen Bereich:
- Wo und wie finde ich als ausgebildete MediatorIn den Weg in die Wirtschaftsmediation?
- Welches sind Besonderheiten und Stolpersteine, die ich in meiner Praxis kennen sollte?
- Was bedeutet Premediation in der Wirtschaft und welchen Stellenwert hat sie?
- Welche Rolle spielt die Prozessgestaltung in der Wirtschaftsmediation?
- Das Seminar Wirtschaftsmediation bietet Antworten auf Fragen zum Einstieg ins Feld der Wirtschaft und im öffentlichen Bereich:
Ziele
Die Teilnehmenden gewinnen einen Einblick in konkrete Einsatzmöglichkeiten von Mediation und mediativen Vorgehensweisen in der Praxis. Sie ergänzen Ihre Wissens- und Methoden-Kompetenz mit spezifischen Techniken und Tools in der Wirtschaft. Anhand von Fallbeispielen aus der Praxis erhalten sie Anregungen zu unterschiedlichen Vorgehensweisen und entwickeln eigene Ideen für die individuelle Umsetzung in der Mediationspraxis.
Inhalte
-
- Auftragsklärung, Premediation und Konfliktdiagnose, Prozess-Design
- Akquisition, Anfragen und Offerten
- Hierarchie, Macht und Freiwilligkeit in der Wirtschaftsmediation
- Emotionale Prozesse
- Besonderheiten und Stolpersteine in der Wirtschaftsmediation
- Mediation, Mediative Klärung, Einzelgespräche
- Vorgehen, Erkenntnisse und Resultate anhand von Praxisbeispielen der Referenten – was ist anders, was funktioniert eher – und was weniger.
- Anwendungen anhand von Praxisfällen
- Austausch zu eigenen Fragestellungen
Zielgruppe
- Wirtschaftsmediation richtet sich an MediatorInnen mit abgeschlossener Basisausbildung in Mediation, welche im breiten Bereich der Wirtschaft mediativ tätig sein wollen.
Das Seminar eignet sich als Aufbau-Seminar für TeilnehmerInnen der Mediations-Basis-Ausbildung bei der Akademie Sichtweisen oder einem anderen Ausbildungsinstitut, wie auch als praxisnahe Weiterbildung für ausgebildete MediatorInnen.
Kursort
Webergasse 15, 9000 St. Gallen
Kurszeiten
Montag – Freitag 9:00 – 17:00, Samstag 9:00 – 16:00
Sowie jeweils zwei kurze Pausen Vormittags und Nachmittags.
Teilnahmebestätigung
20 Weiterbildungsstunden / 26 Credits
Kontaktformular
Stundenplan
Tag 1
- 9:00 - 17:00
- mit Brigitte Vogler
- Willkommen, Organisatorisches, Vorstellen, Soziometrie, Klärungsebene: Was ist Wirtschaftsmediation?, Ökonomische Dimension, Premediation: Auftragsklärung, Konfliktanalyse und Prozessdesign, Marktplatz
Tag 2
- 9:00 - 17:00
- mit Markus Murbach
- Akquisition, Offerte, Lessons learnt aus Scheiterebene, 36 anonymisierte Fallbeispiele: kleine und riesige (Auswahl). Settingfragen und Konfliktentwicklung, Schiedsverfahren und Mediation. Andere Herangehensweisen und Visualisierung. Mediative Tätigkeitsfelder in der Wirtschaft, Konfliktmanagementsystemüberlegungen, Nachfolgeregelungen, Mut zur Bearbeitung dieses Bereichs.
Tag 3
- 9:00 - 16:00
- mit Brigitte Vogler
- Macht, Emotionen (Modell für Wirtschaft), zentrale Hindernisse und Heuristik, World-Café, Akzeptanz-Studie, Fragen, Diskussionen, Transfer + Ausblick.
Kompakt-Ausbildung in InnerCoaching – Gesamt 5 Tage
Ort
- Seminarräume der Akademie Sichtweisen
- Webergasse 15, 9000 St. Gallen
InnerCoaching
Diese Form des Coachings für Menschen an Weggabelungen hat Markus Murbach 1993 entwickelt und praktiziert sie seither in eigener Praxis. Er lehrt InnerCoaching seit 2016, sodass bisher erst 8 Ausbildungsgänge in kleinen Gruppen stattgefunden haben.
Basis dieser Arbeit ist eine Art Impulsresonanz mit den Ebenen des Unerklärlichen, welche die Klienten bei sich selbst entdecken. Bei richtiger Umsetzung entstehen weder Abhängigkeiten noch Interpretationsspielraum.
Ausbildungsumfang: 5 Tage intensiv für die eigene Sicherheit – mit Markus Murbach und Lea Untersander.
Die praxisorientierten Ausbildungstage ermöglichen den Teilnehmenden das Erlernen des zweiteiligen Systems und dessen korrekte Umsetzung mit ihren Klienten. Gleichzeitig trainieren die angehenden Coaches auch die eigenen intuitiven Ressourcen zu nutzen, damit den Coachees eine wichtige Form der Erweiterung des bis anhin Vorstellbaren angeboten werden kann.
Kompetenzen
- Beherrschen der Aufbauschritte in der Grobanamnese (Ersttermin)
- Variantenkenntnisse der Flexibilität in der Feinabstimmung (Zweittermin)
- Grundregeln der Ethik in dieser Arbeit
- Eigene Mechanismen zum Schutz der Individualität der Klienten
- Zugangsfindung zur eigenen Intuition im Zusammenhang mit den verdeckten, zugeschütteten Bedürfnissen der Klienten
- Wertfreiheit gegenüber Einschätzungen
- Die Nutzung individueller Hilfsmittel und Unterstützungstools im ganzen Prozess
InnerCoaching ist eine sehr rasch verständliche Methode. Die Qualität dieser Coachingform liegt – wie bei jedem Erfolg – in den gelebten Feinheiten des zurückhaltenden Engagements und der Herzqualität. An all dem wird in diesen neun Tagen intensiv gearbeitet.
Kursdaten
| Tage 1 + 2 | Fr, 11. Sept. 2026 / Sa, 12. Sept. 2026 |
| Tage 3 + 4 | Fr, 25. Sept. 2026 / Sa, 26. Sept. 2026 |
| Tag 5 | Sa, 7. Nov. 2026 |
Kurszeiten
Montag / Freitag 9:00 – 17:00
Samstag / Sonntag 9:00 – 16:00
Kontaktformular / Anmeldung
Aufbaumodul Familienmediation 2026
Organisatior
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Akademie Sichtweisen
-
Telefon
+41 (71) 440 2993 -
E-Mail
info@sichtweisen.ch
Ort
- Seminarräume der Akademie Sichtweisen
- Webergasse 15, 9000 St. Gallen
Unser Kursangebot
Mediation ist in vielen familiären Konflikten anwendbar
Die Teilnahme an diesem Aufbauseminar setzt eine abgeschlossene Mediations-Basis-Ausbildung (120 Std.) bei der Akademie Sichtweisen oder einem anderen Ausbildungsinstitut voraus. Es werden, bei vollständiger Teilnahme an diesem Seminar 20 Stunden für eine Zertifizierung bei der Federation Suisse Mediation FSM, vormals Schweizerischen Dachverband für Mediation (SDM), und 26 Credits für den SAV (Schweizerischer Anwaltsverband) bescheinigt.
Das Modul entspricht inhaltlich den Ausbildungsrichtlinien des FSM und den Ausbildungsvoraussetzungen für die Anerkennung als FamilienmediatorIn beim SVFM (Schweizerischer Verband Familienmediation).
Inhalte
Mediationen im Bereich «Familie» werden in der Praxis am häufigsten nachgefragt und sind deshalb ein wichtiges, interessantes und vielseitiges Betätigungsfeld für Mediatorinnen und Mediatoren. Bereiche der Familienmediation sind z. B. die Erarbeitung bei Trennungs- und/oder Scheidungsvereinbarung (für das Gericht), Auflösung eines Konkubinats. Ganz allgemein: die Regelung der Folgen (Sorgerecht, Besuchsrecht, Finanzen, Unterhalt, Güterrecht), Organisation der Patchwork-Familie, Partnerschaftskonflikte, Generationenkonflikte, Erbstreitigkeiten usw.
Konflikte im Bereich der Familie sind meist geprägt von Emotionen und Verletzungen und sind oft verbunden mit Existenzängsten. Die Eigenverantwortung der Medianden zu stärken, zukunftsorientiertes Denken anzustossen, die Kommunikation wiederzubeleben, gegenseitiges Verständnis zu wecken und somit das Finden guter Lösungen zu unterstützen, sind die Chancen, die durch Mediation möglich werden. Aber auch wir Mediator/innen stehen vor Herausforderungen in der Familienmediation: das Bewahren unserer Neutralität und einer mediativen Haltung ist oft eine Herausforderung.
Ziel
Ziel dieses Aufbaumoduls ist es, Sie für Ihre Tätigkeit als Mediator/in in diesem anspruchsvollen Bereich vorzubereiten, Ihnen Handwerkszeug mitzugeben und Ihre Sicherheit im System zu stärken.
Methoden
Anhand von Fallbeispielen und aktuellen Praxisfällen werden die Besonderheiten einer Trennungs- und Scheidungsmediation geübt, die Berechnungen des Unterhalts, Budgetberechnungen und eine Kindersitzung. Ausserdem befassen wir uns mit der Rolle des Rechts, von Beratungsanwälten und involvierten Behörden, der Bedeutung von Co-Mediation, unserer Haltung als Mediatoren und den Unterschieden zu gerichtlichen Verfahren und dem anwaltlichen Vorgehen.
Für wen?
Ausgebildete Mediatoren und Mediatorinnen mit mindestens 120 Std. Basis-Mediationsausbildung. Bei Fragen diesbezüglich nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf.
Grundsätzliche Kenntnisse im Familienrecht sind nicht zwingend notwendig, jedoch sehr von Vorteil. Es empfiehlt sich vorgängig das Modul «Mediation und Recht» zu besuchen. -> Link zu Mediation und Recht
Bonus für Absolventen der Gesamtausbildung in Mediation bei der Akademie Sichtweisen: Vorgängig Modul «Mediation und Recht» im Preis für die Mediation Gesamtausbildung enthalten.
Warum das Modul Familienmediation bei der Akademie Sichtweisen besuchen?
Die Ausbildungsleiterin hat mit über 100 selbst mediierten Fällen im Bereich Familienmediation eine sehr umfangreiche fachliche Expertise und kennt als Rechtsanwältin die Unterschiede zwischen dem gerichtlichen Verfahren und Mediation und die sich daraus ergebenden Chancen. In den drei Tagen werden die wichtigsten Bereiche der Familienmediation, also mehr als nur Trennung- und Scheidung, besprochen. Weitere Details im Stundenplan weiter unten.
Das Aufbaumodul entspricht den Anforderungen des Schweizerischen Dachverbands für Mediation FSM und dem Schweizerischen Verband für Familienmediation SVFM.
Kursort: Webergasse 15, 9000 St. Gallen
Kurszeiten: Montag – Freitag 9:00 – 17:00, Samstag 9:00 – 16:00
Teilnahmebestätigung: 20 Weiterbildungsstunden / 26 Credits SAV
Kontaktformular
Stundenplan
Tag 1
- 9:00 - 17:00
- Überblick
- Überblick über Fälle der Familienmediation, Erarbeitung der notwendigen Haltung, Kindereinbezug, Rollenspiele
Tag 2
- 9:00 - 17:00
- Einordnung in Rechtssystem
- Rolle des Rechts und Umgang damit, Budgetsitzung, Unterhaltsberechnung, Trennung & Scheidung, Üben im Rollenspiel
Tag 3
- 9:00 - 16:00
- Was noch?
- Weitere Anwendungsbereiche und Systeme, wie z.B. Mehrparteienmediation, Generationenkonflikte und Kurzzeitmediation, erarbeitet in Gruppen.
Mediation Gesamtausbildung – Start: 19. November 2026
Ort
- Seminarräume der Akademie Sichtweisen
- Webergasse 15, 9000 St. Gallen
Mediation Gesamtausbildung
FSM anerkannt
Die Teilnehmenden der Ausbildung in Mediation absolvieren zunächst dieselbe Ausbildung, wie die Teilnehmenden der Ausbildung in «Mediation Basis», jedoch ohne die Abschlussprüfung «Vermittlung».
Zur Festigung und Vertiefung der erlernten Fähigkeiten werden in Kleingruppen (max. 9 Personen) Praxisfälle aus den unterschiedlichen Bereichen der Mediation und des mediativen Handelns sowie Fragen im mediativen Kontext mittels Mediations-Supervision besprochen, geleitet von in Mediation erfahrenen Supervisorinnen und Supervisoren. Die Umsetzung des Gelernten, der konkreter Praxistransfer und die professionelle Unterstützung auf dem Weg in einen erfolgreichen Praxiseinstieg sind das Ziel.
In den zwei Aufbaumodulen Familienmediation und Wirtschaft erwerben die Teilnehmer weitere, fachspezifische Kenntnisse. Damit unsere Ausbildungsteilnehmenden ohne rechtliche Vorkenntnisse speziell im Aufbaulehrgang Familienmediation bestmöglich profitieren können, enthält die Gesamtausbildung zwei extra Kurstage, um einen Überblick über das für Mediationen relevante Recht zu erlangen.
Parallel zu den Präsenzveranstaltungen sind 24 Stunden Kleingruppenarbeiten innerhalb der Ausbildungsgruppen zu absolvieren. Nach der erfolgreichen Abschlussarbeit kann die Zertifizierung zum Mediator/-in des FSM (Federation Suisse Mediation) und BM (Bund für Mediation) beantragt werden.
Die Absolvent/-innen des Grundmoduls und des Aufbaumoduls sind zur selbständigen Führung von Mediationen und anspruchsvollen mediationsnahen Interventionen befähigt.
› 6 Module à 3 Tage Basis Mediation = 120 Stunden
› 6 Tage Supervision à 6.66 Std. = 40 Stunden
› 2 Tage Recht in der Mediation = 12 Stunden
› 3 Tage Aufbaumodul Familienmediation = 20 Stunden
› 3 Tage Aufbaumodul Wirtschaftsmediation = 20 Stunden
› 24 Stunden Peergruppenarbeit
→ Insgesamt 236 Stunden
(Präsenzpflicht – Verschiebemöglichkeiten können individuell besprochen werden)
Wenn Sie den Titel Mediatorin / Mediator FSM beantragen wollen, ist noch eine Abschlussarbeit einzureichen.
→ Kursort: Webergasse 15, 9000 St. Gallen
→ Kurszeiten: Montag – Freitag 9:00 – 17:00, Samstag 9:00 – 16:00
→ Investition: CHF 9’480.00
- Frühbucherrabatt bis 8 Wochen vor Kursbeginn
- *Qualifizierung der Abschlussarbeit CHF 360
Bonus für junge Angemeldete bis 28 Jahre – nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
Voraussichtliche Termine
| Modul 1 | 19./20./21. November 2026 |
| Modul 2 | 10./11./12. Dezember 2026 |
| Modul 3 | 11./12./13. Februar 2027 (Tag 1 online) |
| Modul 4 | 25./26./27. März 2027 |
| Modul 5 | 29./30.April/01. Mai 2027 |
| Modul 6 | 27./28./29. Mai 2027 |
Supervision
| Tag 1 | 30. Juni 2027 |
| Tag 2 | 18. August 2027 |
| Tag 3 | 10. November 2027 |
| Tag 4 | 23. Februar 2028 |
| Tag 5 | 30. Mai 2028 |
| Tag 6 | 31. Mai 2028 |
Aufbaumodule
- Modul Recht: Termin folgt
- Wirtschaft: Termin folgt
- Familie: Termin folgt
Curriculum
Basis Mediation 6 Module à 3 Tage
Modul 1: «Überblick»
Inhalt: Bauplan der Mediation, Zeitmanagement, Mediationsvertrag, Rollenklärung, Kosten, Haltung, Definition, Anwendungsgebiet. Einführung in alle Phasen.
Techniken: zusammenfassen, wertschätzen, normalisieren, Regeln, Fragetechnik.
Reflexion: Körperhaltung, Allparteilichkeit, Sitzstellung, Nähe und Distanz, Individualität, Präsenz.
Übungsfall: Miete, Bau, Nachbarschaft.
Modul 2: «Vertiefung»
Inhalt: Zeitmanagement, Hypothesen, Window 1 + 2, Übergänge, Shuttle. Alle Phasen ausführlicher, Mehrparteienmediation (MPM), besondere Vorlaufphasen, Abschluss.
Techniken: Diagramme, Zukunftsorientierung, Fragetechnik 2, Partialisieren, Visualisieren.
Reflexion: Gender, Generationen, Balance in MPM, Wahrnehmungsfähigkeit, harmonisieren.
Übungsfall: Erbe.
Modul 3: «Erweiterung»
Inhalt: Akquisition, Macht/Recht/Mediation, Konfliktstrategien, Eskalationsstufen, Konflikt mit verschiedenen Ebenen (Macht, Hierarchie). Interessen und Optionen, verhandeln, Fairnesskriterien.
Techniken: Konfliktspielbilder, Paraphrasieren, Konsensfindung, Fragen, Co-Arbeit.
Reflexion: Haltung zu Konflikten, Optionalität, Ethik.
Übungsfall: Institutionen.
Modul 4: «Verfeinerung»
Inhalt: Ziel des 4. Moduls ist es – neben ergänzender, phasenunabhängiger Theorieerweiterung – die Möglichkeit zu nutzen, weitere Klärung im Phasenmodell zu schaffen und an der eigenen mediativen Haltung zu arbeiten. Schwerpunkt ist die 2. Hälfte der Mediation, Phasen 4, 5 und 6. Eskalationsstufen, Fairness und Gerechtigkeit.
Techniken: Verhandlungsvarianten, Memorandum, Diagramme, Wertebild.
Reflexion: Körpersprache, Abbruch.
Übungsfall: Umwelt.
Modul 5: «Sicherheit»
Inhalt: Ziel des 5. Moduls ist es, einen Fall von Anfang bis Ende in Co-Arbeit zu mediieren. Die letzten theoretischen Inhalte werden dazwischen vermittelt. Co-Arbeit, Verbindung zwischen Phasen und Techniken, Kurzmediation, Akquisition. Alle Phasen, Abschluss, Postmediation.
Techniken: Konfliktspielbilder.
Reflexion: Mediation als Ganzes, Ausblick.
Fälle: Medizinalbereich und Versicherungskader.
Modul 6: «Veredelung»
Demonstration: Live-Mediation durchgeführt von Markus Murbach (Donnerstag, ganzer Vormittag).
Inhalt: Verbindung zwischen 6 Phasen und phasenunabhängigen Bausteinen, Akquisition, Kurz-Zeit-Mediation, Einparteienmediation. Alle Phasen.
Techniken: Hypothesenbildung, Mentale Vorbereitung.
Reflexion: Ordnung ins System, Gesamtrepetition, individuelle Defiziteliminierung, Einbettung von Phasen und Techniken, Ausblick.
Aufbauteil
→ Supervision
Die Supervisionen werden in Übungsgruppen mit maximal 9 Teilnehmern durchgeführt unter der Leitung (abwechselnd) von Michaela Hebsacker, Brigitte Vogler und Markus Murbach, die auch hier mittels Hypothesen und Optionen ihren grossen Wissensschatz an Praxiserfahrung mit einbringen. Wichtig für die Supervisionsarbeit ist strengste Vertraulichkeit der besprochenen Fälle und Situationen.
Ziel
› Reflektieren eigener Fälle.
› Überprüfung der mediativen Handlungsspielräume.
› Weiterentwicklung der eigenen professionellen Haltung als MediatorIn.
Inhalt
› Vorstellen von Mediationen, Fallfragen und beruflichen Situationen der Teilnehmer.
› Vertiefung und Festigung des Prinzips und der Grundsätze der Mediation.
› Arbeit mit den Grundsätzen der Mediation, wie zB. Lösungsorientierung, Ressourcenstärkung, Zukunftsrichtung.
› Beleuchtung von Denkmustern, Glaubenssätzen und Haltung.
› Praxistransfer in den beruflichen Alltag.
→ Recht für Mediatorinnen und Mediatoren
(Spezialangebot der Akademie Sichtweisen für zukünftige MediatorInnen ohne juristische Vorkenntnisse)
Inhalte
› Überblick über die wichtigsten Rechtsnormen des Schweizer ZGB
› Detaillierung im Bereich der für Familienmediationen wichtigsten Rechtsnormen des ZGB
→ Familienmediation
Inhalte
› Kindersitzung, Budgetermittlung, Unterhaltsberechnung, Unterschiede Trennungs- und Scheidungsmediation anhand von (Echt-)Fallbeispielen
› Haltung als Mediatorinnen und Mediatoren, Relevanz der Co-Mediation
› Rolle des Rechts, juristische Berater, Behörden (KESB), Unterscheidung von anwaltlichem und gerichtlichem Vorgehen und Mediation
› Vorgehen bei Ambivalenzen, drängender Zeit (Kurzmediation), Mehrgenerationen
und noch viel mehr
→ Wirtschaftsmediation
Inhalte
› Auftragsklärung, Pre-Mediation und Konfliktdiagnose, Prozess-Design
› Akquisition, Anfragen und Offerten
› Hierarchie, Macht und Freiwilligkeit in der Wirtschaftsmediation
› Emotionale Prozesse
› Besonderheiten und Stolpersteine in der Wirtschaftsmediation
› Mediation, mediative Klärung, Einzelgespräche
› Vorgehen, Erkenntnisse und Resultate anhand von Praxisbeispielen der Referenten (was hat funktioniert, was nicht?)
› Austausch zu eigenen Fragestellungen
Kontakt
Mediation Basis – Vermittlung: Start: 19. November 2026
Ort
- Seminarräume der Akademie Sichtweisen
- Webergasse 15, 9000 St. Gallen
Grundausbildung Mediation BASIS
gemäss den Richtlinien des FSM
In der Ausbildung «Mediation Basis» erlenen Sie den Kern der Mediation. Die Ausbildungsteilnehmer sind mit den Handlungsprinzipien und der persönlichen Haltung in der Mediation vertraut und können selbständig Vermittlungsprozesse planen und durchführen. Diese Grundausbildung entspricht der seit 2021 vom FSM anerkannten Ausbildung in «Vermittlung».
Dozenten: Michaela Hebsacker, Brigitte Vogler, Markus Murbach, Roger Weber
› 6 Module à 3 Tage Basis Mediation
› Peergruppenarbeit
→ Insgesamt 120 Stunden + 12 Stunden Peer-Gruppenarbeit
(Präsenzpflicht – Verschiebemöglichkeiten können individuell besprochen werden)
→ Kursort: Webergasse 15, 9000 St. Gallen
→ Kurszeiten: Montag – Freitag 9:00 – 17:00, Samstag 9:00 – 16:00
→ Investition: CHF 5’440.00
Frühbucherrabatt bei Anmeldung bis 8 Wochen vor Kursbeginn (Basisausbildung)
Bonus für junge Angemeldete bis 28 Jahre – nehmen Sie Kontakt mit uns auf!
Voraussichtliche Termine
| Modul 1 | 19./20./21. November 2026 |
| Modul 2 | 10./11./12. Dezember 2026 |
| Modul 3 | 11./12./13. Februar 2027 (Tag 1 online) |
| Modul 4 | 25./26./27. März 2027 |
| Modul 5 | 29./30.April/01. Mai 2027 |
| Modul 6 | 27./28./29. Mai 2027 |
Curriculum
Basis Mediation 6 Module à 3 Tage
Kurs: M2HS26
Modul 1 «Überblick»
Inhalt: Bauplan der Mediation, Zeitmanagement, Mediationsvertrag, Rollenklärung, Kosten, Haltung, Definition, Anwendungsgebiet. Einführung in alle Phasen.
Techniken: zusammenfassen, wertschätzen, normalisieren, Regeln, Fragetechnik.
Reflexion: Körperhaltung, Allparteilichkeit, Sitzstellung, Nähe und Distanz, Individualität, Präsenz.
Übungsfall: Miete, Bau, Nachbarschaft.
Modul 2 «Vertiefung»
Inhalt: Zeitmanagement, Hypothesen, Window 1 + 2, Übergänge, Shuttle. Alle Phasen ausführlicher, MPM, besondere Vorlaufphasen, Abschluss.
Techniken: Diagramme, Zukunftsorientierung, Fragetechnik 2, Partialisieren, Visualisieren.
Reflexion: Gender, Generationen, Balance in MPM, Wahrnehmungsfähigkeit, harmonisieren.
Übungsfall: Erbe.
Modul 3 «Erweiterung»
Inhalt: Akquisition, Macht/Recht/Mediation, Konfliktstrategien, Eskalationsstufen, Konflikt mit verschiedenen Ebenen (Macht, Hierarchie). Interessen und Optionen, verhandeln, Fairnesskriterien.
Techniken: Konfliktspielbilder, Paraphrasieren, Konsensfindung, Fragen, Co-Arbeit.
Reflexion: Haltung zu Konflikten, Optionalität, Ethik.
Übungsfall: Institutionen.
Modul 4 «Verfeinerung»
Inhalt: Ziel des 4. Moduls ist es – neben ergänzender, phasenunabhängiger Theorieerweiterung – die Möglichkeit nutzen, weitere Klärung im Phasenmodell zu schaffen und an der eigenen mediativen Haltung zu arbeiten. Schwerpunkt ist die 2. Hälfte der Mediation. Eskalationsstufen. Schwerpunkt Phasen 4, 5 und 6, Fairness und Gerechtigkeit.
Techniken: Verhandlungsvarianten, Memorandum, Diagramme, Wertebild.
Reflexion: Körpersprache, Abbruch.
Übungsfall: Umwelt.
Modul 5: «Sicherheit»
Inhalt: Ziel des 5. Moduls ist es, einen Fall von Anfang bis Ende in Co-Arbeit zu mediieren. Die letzten theoretischen Inhalte werden dazwischen vermittelt. Co-Arbeit, Verbindung zwischen Phasen und Techniken, Kurzmediation, Akquisition. Alle Phasen, Abschluss, Postmediation.
Techniken: Konfliktspielbilder.
Reflexion: Mediation als Ganzes, Ausblick.
Fälle: Medizinalbereich und Versicherungskader.
Modul 6 «Veredelung»
Demonstration: Live-Mediation durch den Lehrgangsleitung, Donnerstag (ganzer Vormittag).
Inhalt: Verbindung zwischen 6 Phasen und phasenunabhängigen Bausteinen, Akquisition, Kurzmediation, Einparteienmediation. Alle Phasen.
Techniken: Hypothesenbildung, Mentale Vorbereitung.
Reflexion: Ordnung ins System, Gesamtrepetition, individuelle Defiziteliminierung. Einbettung von Phasen und Techniken, Ausblick
Kontakt
Ausbildung in Wirtschaftsmediation Start: 19. November 2026
Ort
- Seminarräume der Akademie Sichtweisen
- Webergasse 15, 9000 St. Gallen
Ausbildung in Wirtschaftsmediation
SKWM anerkannt
Die Teilnehmenden der Ausbildung in Wirtschaftsmediation absolvieren zunächst dieselbe Ausbildung, wie die Teilnehmenden der Ausbildung in «Mediation Basis», jedoch ohne die Abschlussprüfung «Vermittlung».
Zur Festigung und Vertiefung der erlernten Fähigkeiten werden in Kleingruppen (max. 9 Personen) Praxisfälle aus den unterschiedlichen Bereichen der Mediation und des mediativen Handelns sowie Fragen im mediativen Kontext mittels Mediations-Supervision besprochen, geleitet von in Mediation erfahrenen Supervisorinnen und Supervisoren. Die Umsetzung des Gelernten, der konkreter Praxistransfer und die professionelle Unterstützung auf dem Weg in einen erfolgreichen Praxiseinstieg sind das Ziel.
In den zwei Aufbaumodulen Wirtschaftsmediation 1 und Wirtschaftsmediation 2 erwerben die Teilnehmer weitere, fachspezifische Kenntnisse.
Parallel zu den Präsenzveranstaltungen sind 24 Stunden Kleingruppenarbeiten innerhalb der Ausbildungsgruppen zu absolvieren. Nach vollständigem Abschluss der Ausbildung kann die Zertifizierung zum Wirtschaftsmediator/-in SKWM (kostenpflichtig) beantragt werden.
Die Absolvent/-innen des Grundmoduls und des Aufbaumoduls sind zur selbständigen Führung von Mediationen und anspruchsvollen mediationsnahen Interventionen in Unternehmen und zwischen Organisationen befähigt.
› 6 Module à 3 Tage Basis Mediation = 120 Stunden
› 6 Tage Supervision à 6.66 Std. = 40 Stunden
› 3 Tage Aufbaumodul Wirtschaftsmediation 1 = 20 Stunden
› 3 Tage Aufbaumodul Wirtschaftsmediation 2 = 20 Stunden
› 24 Stunden Peergruppenarbeit
→ Insgesamt 224 Stunden
(100% Präsenzpflicht – Bei Auswahl der Aufbaumodule terminliche Individualisierung möglich)
Abschluss: Titel Wirtschaftsmediatorin / Mediator SKWM kann kostenpflichtig beim SKWM beantragt werden.
→ Kursort: Webergasse 15, 9000 St. Gallen
→ Kurszeiten: Montag – Freitag 9:00 – 17:00, Samstag 9:00 – 16:00
→ Investition: CHF 10’270.00
Rabatt:
3% bei Anmeldung vor 22. September 2026 CHF 9’961.00
Termine
Mediation BASIS M3FS26
| Modul 1 | 30. April /01./02. Mai 2026 |
| Modul 2 | 25./26./27. Juni 2026 |
| Modul 3 | 03./04./05. September 2026 (Tag 1 online) |
| Modul 4 | 22./23./24. Oktober 2026 |
| Modul 5 | 21./22./23. Januar 2027 |
| Modul 6 | 18./19./20. März 2027 |
Supervision
| Tag 1 | 30. Juni 2027 |
| Tag 2 | 18. August 2027 |
| Tag 3 | 10. November 2027 |
| Tag 4 | 23. Februar 2028 (online) |
| Tag 5 | 30. Juni 2028 |
| Tag 6 | 31. Juni 2028 |
Aufbaumodule
- Modul Recht: Termin folgen
- Familie: Termin folgen
- Wirtschaft: Termin folgen
Curriculum
Basis Mediation 6 Module à 3 Tage
Modul 1: «Überblick»
Inhalt: Bauplan der Mediation, Zeitmanagement, Mediationsvertrag, Rollenklärung, Kosten, Haltung, Definition, Anwendungsgebiet. Einführung in alle Phasen.
Techniken: zusammenfassen, wertschätzen, normalisieren, Regeln, Fragetechnik.
Reflexion: Körperhaltung, Allparteilichkeit, Sitzstellung, Nähe und Distanz, Individualität, Präsenz.
Übungsfall: Miete, Bau, Nachbarschaft.
Modul 2: «Vertiefung»
Inhalt: Zeitmanagement, Hypothesen, Window 1 + 2, Übergänge, Shuttle. Alle Phasen ausführlicher, Mehrparteienmediation (MPM), besondere Vorlaufphasen, Abschluss.
Techniken: Diagramme, Zukunftsorientierung, Fragetechnik 2, Partialisieren, Visualisieren.
Reflexion: Gender, Generationen, Balance in MPM, Wahrnehmungsfähigkeit, harmonisieren.
Übungsfall: Erbe.
Modul 3: «Erweiterung»
Inhalt: Akquisition, Macht/Recht/Mediation, Konfliktstrategien, Eskalationsstufen, Konflikt mit verschiedenen Ebenen (Macht, Hierarchie). Interessen und Optionen, verhandeln, Fairnesskriterien.
Techniken: Konfliktspielbilder, Paraphrasieren, Konsensfindung, Fragen, Co-Arbeit.
Reflexion: Haltung zu Konflikten, Optionalität, Ethik.
Übungsfall: Institutionen.
Modul 4: «Verfeinerung»
Inhalt: Ziel des 4. Moduls ist es – neben ergänzender, phasenunabhängiger Theorieerweiterung – die Möglichkeit zu nutzen, weitere Klärung im Phasenmodell zu schaffen und an der eigenen mediativen Haltung zu arbeiten. Schwerpunkt ist die 2. Hälfte der Mediation, Phasen 4, 5 und 6. Eskalationsstufen, Fairness und Gerechtigkeit.
Techniken: Verhandlungsvarianten, Memorandum, Diagramme, Wertebild.
Reflexion: Körpersprache, Abbruch.
Übungsfall: Umwelt.
Modul 5: «Sicherheit»
Inhalt: Ziel des 5. Moduls ist es, einen Fall von Anfang bis Ende in Co-Arbeit zu mediieren. Die letzten theoretischen Inhalte werden dazwischen vermittelt. Co-Arbeit, Verbindung zwischen Phasen und Techniken, Kurzmediation, Akquisition. Alle Phasen, Abschluss, Postmediation.
Techniken: Konfliktspielbilder.
Reflexion: Mediation als Ganzes, Ausblick.
Fälle: Medizinalbereich und Versicherungskader.
Modul 6: «Veredelung»
Demonstration: Live-Mediation durchgeführt von Markus Murbach (Donnerstag, ganzer Vormittag).
Inhalt: Verbindung zwischen 6 Phasen und phasenunabhängigen Bausteinen, Akquisition, Kurz-Zeit-Mediation, Einparteienmediation. Alle Phasen.
Techniken: Hypothesenbildung, Mentale Vorbereitung.
Reflexion: Ordnung ins System, Gesamtrepetition, individuelle Defiziteliminierung, Einbettung von Phasen und Techniken, Ausblick.
Aufbauteil
→ Supervision
Die Supervisionen werden in Übungsgruppen mit maximal 9 Teilnehmern durchgeführt unter der Leitung (abwechselnd) von Michaela Hebsacker, Brigitte Vogler und Markus Murbach, die auch hier mittels Hypothesen und Optionen ihren grossen Wissensschatz an Praxiserfahrung mit einbringen. Wichtig für die Supervisionsarbeit ist strengste Vertraulichkeit der besprochenen Fälle und Situationen.
Ziel
› Reflektieren eigener Fälle.
› Überprüfung der mediativen Handlungsspielräume.
› Weiterentwicklung der eigenen professionellen Haltung als MediatorIn.
Inhalt
› Vorstellen von Mediationen, Fallfragen und beruflichen Situationen der Teilnehmer.
› Vertiefung und Festigung des Prinzips und der Grundsätze der Mediation.
› Arbeit mit den Grundsätzen der Mediation, wie zB. Lösungsorientierung, Ressourcenstärkung, Zukunftsrichtung.
› Beleuchtung von Denkmustern, Glaubenssätzen und Haltung.
› Praxistransfer in den beruflichen Alltag.
→ Recht für Mediatorinnen und Mediatoren
(Spezialangebot der Akademie Sichtweisen für zukünftige MediatorInnen ohne juristische Vorkenntnisse)
Inhalte
› Überblick über die wichtigsten Rechtsnormen des Schweizer ZGB
› Detaillierung im Bereich der für Familienmediationen wichtigsten Rechtsnormen des ZGB
→ Familienmediation
Inhalte
› Kindersitzung, Budgetermittlung, Unterhaltsberechnung, Unterschiede Trennungs- und Scheidungsmediation anhand von (Echt-)Fallbeispielen
› Haltung als Mediatorinnen und Mediatoren, Relevanz der Co-Mediation
› Rolle des Rechts, juristische Berater, Behörden (KESB), Unterscheidung von anwaltlichem und gerichtlichem Vorgehen und Mediation
› Vorgehen bei Ambivalenzen, drängender Zeit (Kurzmediation), Mehrgenerationen
und noch viel mehr
→ Wirtschaftsmediation
Inhalte
› Auftragsklärung, Pre-Mediation und Konfliktdiagnose, Prozess-Design
› Akquisition, Anfragen und Offerten
› Hierarchie, Macht und Freiwilligkeit in der Wirtschaftsmediation
› Emotionale Prozesse
› Besonderheiten und Stolpersteine in der Wirtschaftsmediation
› Mediation, mediative Klärung, Einzelgespräche
› Vorgehen, Erkenntnisse und Resultate anhand von Praxisbeispielen der Referenten (was hat funktioniert, was nicht?)
› Austausch zu eigenen Fragestellungen
Kontakt / Kursanmeldung
InnerCoaching 3-Tage-Einführung für BSO-Coaches
Organisatior
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Akademie Sichtweisen
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Telefon
+41 (71) 440 2993 -
E-Mail
info@sichtweisen.ch
Ort
- St. Gallen - Nähe Bahnhof
InnerCoaching für BSO-Coaches
Das ‘Innere Wissen’ der Klienten aktivieren
Dieser Einblick in die zweiteilige Methode eines Impulscoachings ergänzt alle gängigen Coachinganwendungen – ohne sie zu konkurrenzieren. Sorgfalt, Empathie, Konzentration und gleichzeitig die Selbstverständlichkeit der universellen Nutzung der Intuition sind Basis dieses Verfahrens. Dieses Kurzzeitcoaching arbeitet mit geschlossenen Fragen und verzichtet bewusst auf jede Form von Interpretation. Die Umsetzung obliegt der Freiheit unserer Kundinnen und Kunden.
Seit 1993 praktiziert Markus Murbach fast ausschliesslich diese Coachingform für Einzelpersonen. InnerCoaching ist ein Fenster seines grossen Portfolios. Erst seit 2016 bietet er – auf Anregung einer Mediatorin – Ausbildungen in dieser einzigartigen Coachingform an. Bei Sichtweisen nun erstmals auch einen Einblick in diese spezielle Arbeit.
Kursdaten: auf Anfrage
Investition: 1’170.00 Fr.
Kontaktformular
Stundenplan
14. / 15. April 2023
03. Juni 2023

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