Hintergründe


 
Ziel

Das Projekt ermöglichte der Zuger Bevölkerung, persönliche Sichtweisen zur Qualität von Lebensräumen in der Stadt Zug zum Ausdruck zu bringen. Es verlieh jenen ein Sprachrohr, die sich zu Themen wie Städtebau, Kultur in der Stadt und Architektur auseinandergesetzt haben. Dieser Beitrag von Laien trug zum aktuellen Dialog über die zukünftige Entwicklung der Stadt Zug einiges bei. Nachhaltigkeit in Form einer Weiterführung dieses Dialogs ist beabsichtigt.

Das Projekt lebte in erster Linie von Freiwilligenarbeit und wurde von Jaqueline Amrhein initiiert. Hinter „Sichtweisen“ stehen als Organisatoren kulturell interessierte und engagierte Zugerinnen und Zuger ohne Bindung an irgendwelche Interessensgruppen. 

Umsetzung

Rund 190 Teilnehmer aus verschiedenen Bevölkerungsschichten arbeiteten einzeln oder in Gruppen an individuellen Arbeiten zum Thema «Sichtweisen». Diese wurden im März 2006 der Öffentlichkeit an einer Ausstellung präsentiert. Ergänzend dazu gehörten eine Befragung, welche von Schülern bei der Zuger Bevölkerung durchgeführt wurde sowie die Videoinstallation «Sichtfahrten in Zug». Die Ausstellung selbst und alle begleitenden Massnahmen wurden professionell gestaltet und organisiert.
Die Ausstellung wurde in verschiedenen Lokalitäten im historischen Zentrum von Zug inszeniert. Ausgangspunkt der Ausstellung Sichtweisen war die Altstadthalle. Zum Abschluss der Ausstellung wurde eine Dialogveranstaltung zwischen Vertretern der Stadt Zug, Fachleuten aus Planung und Kultur sowie den Teilnehmern und Besuchern durchgeführt.


Das Projekt «Sichtweisen» will bewegen und

- eine breite Auseinandersetzung mit den Themen Architektur, Städtebau, Lebensräume und Kultur fördern
- Gedanken, Gefühle, Vorstellungen, Visionen und Meinungen aus der Bevölkerung aufzeigen
- das Interesse der Bevölkerung für ihre Umgebung, das Zusammenleben und ihre Lebensqualität intensivieren
- das Auge für das subjektiv Wichtige schärfen
- Fachkreisen einen Zugang zu persönlichen Sichtweisen der Thematik geben
- Schulen und Ausbildungsstätten die Möglichkeit bieten, sich im Unterricht mit diesen Themen auseinander zusetzen
- auf künftige Projekte stimulierend wirken

Die Ausstellung zeigte auf rund 60 Tafeln und den Videoinstallationen «Sichtfahrten durch Zug» bei Coop City, Apotheke AG im Bahnhof und Café/Bar Speck Metalli die persönlichen Sichtweisen von rund 190 Zugerinnen und Zugern aus allen Bevölkerungsschichten.


Organisatoren:


Jacqueline Amrhein, unterstützt von Brigitte Moser, Nicolett Theiler Gutmann, Daniel Bamert, Urs Amstutz und Creafactory®.